Sommer, Konrad - Schlagwerk
 

Konrad "Conny" SommerKonrad "Conny" Sommer

Konrad "Conny" Sommer

1963 in Hamburg geboren, startete Conny Sommer mit 9 Jahren seine musikalische Ausbildung.

Während seines Studiums in Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Musikethnologie unternahm Conny mehrere Studienreisen durch Cuba, Puerto Rico, Spanien, Kolumbien und Guinea.
Seit 1989 arbeitet er sehr erfolgreich als Live- und Studiomusiker, Lehrer und Dozent.
Mit dem Lehrbuch „Das große Lehrbuch für Cajon“ hat Conny die Pflichtlektüre für Cajonisten geschrieben. Ein weiteres Lehrbuch und eine Lehr-DVD von Conny Sommer sind ebenfalls auf dem Markt.
Als Autor werden fortlaufend Cajon-Workshops in der Fachzeitschrift „Drums & Percussion“
von ihm veröffentlicht.

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Steckbrief

Tätigkeit

Percussion

Warum Schlagwerk?

Geile Cajones, bester Service, sehr innovativ, FREUNDLICH!

Lieblingsinstrument?

Cajon Fineline Comfort Mocca

Stilrichtung

Acoustic Pop/Jazz/Flamenco und alles, was groovt

Bands

Rolando Villazón, NDR- Bigband, Miguel Iven, Stefan Grassse Quartet

Mikrofonierung

Mikrofonabnahme und Equalizing
Live-Setups:
1) Das kleinste Live-Setup besteht aus einem einzigen Clip-Mikrofon,
welches von hinten an das Schallloch des Cajons geklemmt wird. Ich
empfehle hierfür auf jeden Fall ein Kondensator-Mikrofon, z.B. ein AKG
C 419 (mit Poppschutz!) oder ein Beyerdynamik Opus 88. Das Mikrofon
sollte so angebracht sein, dass sich die Membran ca. 5 cm hinter
dem Schallloch und direkt an dessen Rand befindet. Es sollte leicht
schräg gestellt sein und somit in das Schallloch hinein-”hören“.
Ist kein Clip-Mikrofon zur Hand, kannst du auch ein stationäres Mikrofon
verwenden, das du ca.15 cm hinter das Cajon stellst und schräg
nach oben ins Schallloch richtest. Meine Favoriten hierfür sind das
Sennheiser MD 421 oder das Shure SM 57 Beta, wobei der Mikrofontyp
bei dieser Aufstellung keinen allzu großen Klangunterschied bewirkt.
Wer fette, vorkomprimierte Bässe haben will, kann auch ein Bassdrum-
Mikrofon nehmen und es direkt hinter das Schalloch stellen. Meist
klingt dies allerdings ohne Mikrofon auf der Vorderseite recht unausgewogen.
Bei der Aufstellung eines stationären Mikrofons im Live-Betrieb ist
es wichtig, sich ab und zu umzudrehen und die Mikrofonposition zu
kontrollieren, Cajones neigen gerne dazu, beim Spielen ein bisschen
über die Bühne zu wandern. Ich bevorzuge genau aus diesem Grund
ein Clip-Mikrofon.
Allen Kombinationen in diesem Setup ist eines gemeinsam: Das Signal
ist sehr basslastig und muss unbedingt gefiltert werden. Hat man
einen kräftigen Anschlag und einen guten Bass-Sound, sind Bassabsenkungen
von -8 dB bei 80-90 Hz keine Seltenheit.
Je nach persönlichen Vorlieben kann man den Sound auch gerne
noch mit ein bisschen Holz (bei 1KHz) oder mit ein bisschen ”Snare“
(ab 8 KHz aufwärts) ”würzen“.
2) Sind die klanglichen Verhältnisse so beschaffen, dass kein Direktklang
von der Vorderseite des Cajons mehr zu hören ist, solltest du
zusätzlich ein zweites Mikrofon auf die Vorderseite des Cajons richten.
Clip-Mikrofone scheiden für diesen Zweck aus Mangel an Befestigungsmöglichkeiten
aus. Je nach Soundvorstellungen kannst du zwischen
einem dynamischen Mikrofon (holzige Mitten, wenig Höhen)
und einem Kondensatormikrofon (brilliante Höhen) wählen.
Die Position des front-Mikrofons hängt von deinem Percussion-Set
ab:
- Den besten Klang erhältst du aus ca. 30 cm Abstand direkt von Vorne
auf Höhe der Oberkante des Cajons. Leider stört das Mikrofon an
dieser Position beim Ausholen. Ich empfehle deshalb die Abnahme
im Abstand von 40 cm von der Vorderkante, im Winkel von maximal
45 Grad schräg von oben. An dieser Stelle kann das Mikrofon aber nuroverhead-relevanten Aktivitäten (Shaker, Schellenring, Cowbell etc.)
geplant sind. Sollte dies aber der Fall sein, stellst du das Mikrofon ein
Stück höher, so dass du darunter die Smallpercussion spielen kannst.
Versuche dabei, den Winkel von 45 Grad zur Vorderseite des Cajons
nicht zu überschreiten, sonst fehlen die mittleren Frequenzen.
- Wenn dein Set aus mehreren Trommeln besteht (z.B. Congas, Djembé,
Timbales, Toms etc.), die vor dem Cajon stehen, musst du die Vorderseite
des Cajons über die aufgestellten Overheads abnehmen.
Das funktioniert normalerweise nicht schlecht, klingt aber manchmal
etwas gläsern. Ein kleiner Tipp von Martin Röttger: Falls Du eine Hihat
dabei hast, lässt sich der Hihat-Ständer hervorragend als Mikro-
Ständer für das Front-Mikrofon des Cajons verwenden. Vorsicht ist bei
dieser Aufstellung aber bei schlechten Hihat Maschinen geboten: Sie
verursachen Trittschall- oder Quietschgeräusche, die sich auf das Mikrofon
übertragen.
Die Abnahme des Cajons mit zwei Mikrofonen macht das Equalizing
deutlich einfacher: Der Bass-Anteil lässt sich problemlos durch den
Anteil des hinteren Mikrofons am Gesamtsound regeln, es müssen
unter Umständen nur ein paar unangenehme Frequenzen weggefiltert
werden.
Sollte dein Cajon mit Effekten versehen werden, ist es fast immer sinnvoll,
diese über das Front-Mikro einzuschleifen, da dieses einen geringeren


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